„Geht man einer Sache auf den Grund, wird auch das scheinbar Komplizierte einfach“

Vita

Dr. Brauneck studierte nach einem Studium der Freien Malerei an der Hochschule für Bildende Künste Rechtswissenschaften an der Universität Hamburg. Bereits während der Studienzeit arbeitete sie regelmäßig beim Norddeutschen Bühnenverein (u.a. im Pressebereich und Bühnenarbeitsrecht). Nach Abschluss des Studiums promovierte sie bei Prof. Ingo von Münch zum Thema „Die Stellung des deutschen Theaters im öffentlichen Recht“. Ihr Referendariat absolvierte sie in Hamburg und London, u.a. beim NDR, bei der Zivilkammer 24 (Pressekammer) am OLG Hamburg, beim Crown Court Southwark für Wirtschaftskriminalität und in der Kanzlei Wessing, Berenberg-Gossler, Zimmerman, Lange.

Nach dem Zweiten Staatsexamen arbeitete Frau Dr. Brauneck mehrere Jahre, zuletzt als Partnerin, in der Münchener Medienrechtskanzlei Poll & Ventroni; danach war sie selbstständige Rechtsanwältin in München. Seit Oktober 2014 ist Frau Dr. Brauneck Mitarbeiterin der Kanzlei Brauner Rechtsanwälte.

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Presserecht
  • Urheber-, Medienrecht
  • Marken-, Wettbewerbsrecht
  • Bühnenrecht

Veröffentlichungen

"Das Problem der Authentizität in der Dokumentarsatire - Anmerkung zu BGH ZUM 2017, 429". In: ZUM 2017, S. 432-434.

"Das Problem einer "adäquaten Rezeption" von Satire mit Anmerkungen zum Beschluss des LG Hamburg vom 17.05.2016 im Fall Böhmermann". In: ZUM 2016, S. 710-715.

"Satiregipfel" - Interview. In: Süddeutsche Zeitung vom 14.04.2016, S.11.

„Anmerkung zu LG Hamburg, Beschluss vom 8. November 2012 – 308  0 388/12“  (zum Urheberrechtsschutz von Interviewfragen). In: ZUM 2013, 228 - 230

„Rechtsfragen des journalistischen Interviews“ Teil I, gemeinsam mit Prof. Dr. Mathias Schwarz,. In: AfP 2008, S. 14 - 21

„Rechtsfragen des journalistischen Interviews“ Teil II, gemeinsam mit Prof. Dr. Mathias Schwarz. In: AfP 2008, S. 126 - 133

„Rechtsfragen des journalistischen Interviews“ Teil III, gemeinsam mit Prof. Dr. Mathias Schwarz. In. AfP 2008, 276 - 284

„Optionsverträge über künftige Werke im Filmbereich“, gemeinsam mit Dr. Frank Brauner. In: ZUM 2006, S. 513 - 522

„Verbesserung des Rechtsschutzes gegen Raubkopierer auf der Grundlage der EU-Enforcement-Richtlinie und deren Umsetzung in deutsches Recht“, gemeinsam mit Prof. Dr. Mathias Schwarz. In: ZUM 2006, S. 701 - 713

„Kritische Anmerkungen zur konventionellen gerichtlichen Prüfungsmethodik bei satirischen Darstellungen“. In: ZUM 2004, S. 887 - 895

"Rechtliche Aspekte des Gaming-Markts", gemeinsam mit Dr. Günter Poll. In: GRUR 2001, S. 389 - 396

"Das allgemeine Persönlichkeitsrecht im Konflikt mit dem verfassungsrechtlichen Freiheitsanspruch der Satire". In: ZUM 2000, S. 137 - 142

"Zur Verantwortlichkeit des Teledienstanbieters für illegal ins Netz gestellte Musikdateien nach § 5 TDG". In: ZUM 2000, S. 480 - 48

"Die Stellung des deutschen Theaters im öffentlichen Recht von 1871-1945", Frankfurt/M, Berlin, Bern, New York, Paris, Wien 1997