Presserecht

Prinzessin Caroline von Monaco hat die Rechtsprechung zum Recht am eigenen Bild entscheidend vorangetrieben. Bilder Prominente dürfen nicht mehr ohne weiteres verbreitet werden, sondern nur noch, soweit sie ein öffentliches Amt bekleiden und in Ausübung dessen unterwegs sind. Die Befriedigung allein der Neugier eines Teils der Öffentlichkeit berechtigt nicht zur Veröffentlichung der Bildnisse. Das nationale Recht der öffentlichen Wort- und Bildberichterstattung wurde nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte angepasst.

Die markante Änderung des Rechts der öffentlichen Wort und Bildberichterstattung erhöht in jedem Einzelfall den Beratungsbedarf von Presseunternehmen einerseits und dem des Abgebildeten andererseits. Eine klare Aussage zur Zulässigkeit der Verbreitung von Bildnissen, wie sie vorher durch die Unterscheidung und Einordnung von absoluten und relativen Personen der Zeitgeschichte erfolgen konnte, ist nicht mehr möglich.

Brauner Rechtsanwälte berät Unternehmen sowie Privatpersonen kompetent und erfahren im Äußerungsrecht, im Recht der Bildberichterstattung und in presse- und persönlichkeitsrechtlichen Fragen.

Dabei stehen wir unseren Mandanten in der Abwehr und Verfolgung presse- und persönlichkeitsrechtlicher Ansprüche zur Seite. Wir erwirken einstweilige Verfügungen zur Durchsetzung von Unterlassungs- und Gegendarstellungsansprüchen und vertreten unsere Mandanten in der Abwehr solcher Ansprüche.